Was sind nun die Anzeichen für Arthrose?

Ein Anzeichen, wenn auch ein Seltenes, ist eine auftretende Lahmheit oder Trägheit der Katze. Dafür muss der Schmerz jedoch schon weit fortgeschritten sein, denn eine Katze zeigt erst bei starken Schmerzen solche Beeinträchtigungen. Wer seine Katze, wie o.g., gut kennt, kann Arthrose auch durch Verhaltensänderungen feststellen.

Die folgenden Veränderungen können ein Anzeichen für Arthrose sein:

  • Die Katze schläft sehr viel.
  • Der Vierbeiner meidet seinen Lieblingsplatz, der z.B. in einem anderen Stockwerk liegt, oder bei dem er klettern muss.
  • Dieser o.g. Punkt gilt gleichwertig für die Katzentoilette, dass führt so eventuell dazu, dass die Katze unrein wird und sich lieber einen anderen Platz für ihr Geschäft sucht.
  • Der Schmusetiger ist auf einmal alles andere als schmusig, er lässt sich nicht mehr gerne anfassen, reagiert auf Streicheleinheiten mit Aggressionen.
  • Das Putzen lässt nach, die Katze bekommt ein ungepflegtes Fell
  • Zum täglichen Ablauf einer Katze gehört das Strecken und das Dehnen, das passiert bei einer gesunden Katze mehrmals am Tag. Hört der Vierbeiner damit auf, so kann das auf Schmerzen hindeuten.
  • Eine Katze macht gerne Krallenmaniküre und sorgt damit dafür, dass ihre Krallen in einer ordentlichen Länge bleiben. Lässt sie das sein und werden die Krallen länger, so kann auch das ein Anzeichen für eine schmerzhafte Erkrankung sein. Neben der Maniküre nutzen sich Krallen durch das Laufen ab und durch das Wetzen und Kratzen z.B. am Kratzbaum. Doch all das wird ihr unter Umständen nun Schmerzen bereiten, also lässt sie es sein.

 

Die o.g. Ursachen sind niemals zwingend ein Anzeichen für Arthrose, es gibt unzählige Krankheiten, die der Katze ähnlich zusetzen und damit das selbe Resultat auslösen. Bei Verdacht auf Erkrankung ist in jedem Fall der Besuch beim Tierarzt von Nöten und sollte aus Liebe zu dem schnurrenden Vierbeiner nicht auf die lange Bank geschoben werden.