Der normale Test, bei dem die Katze festgehalten wird, damit der Arzt ihr an den Beinchen Blut abnehmen kann und dazu oft auch wirklich rumgestochert wird, bedeutet echten Stress für die Katze. Denn ein Ablauf solcher Art und Weise ist verbunden mit dem Einfangen der Katze, dem Einsperren in einem kleinen Katzenkorb, gefolgt von der Anfahrt zum Tierarzt und der dortigen Untersuchung in ungewohnter Umgebung. Zur Blutabnahme muss vorher auch noch das entsprechende Beinchen rasiert werden und nachdem das endlich alles geschehen ist, kann der Katze das Blut entnommen werden.
Im Zuge dieses ganzen "Vorspiels" verändert sich der Insulinspiegel der Katze.

Ist die Katze gemessen und eingestellt, so wird sie im Normallfall immer zweimal am Tag gespritz, um einen möglichst gleichbleibenden Insulinspiegel zu gewährleisten. Das einmalige Spritzen kann zwar in Ausnahmen auch gemacht werden, natürlich immer in Absprache mit dem Tierarzt, bringt jedoch keinen so gleichmässigen Insulinspiegel zu Stande, da die Abstände von Spritze zu Spritze einfach so zu groß sind.

Sofern die Katze mitspielt, wird sie zweimal täglich gefüttert. Am Morgen ist die Hauptmahlzeit mit Feuchtfutter und danach bekommt sie ihre Spritze. Am Abend wird sie noch eimal gefüttert und auch hier ist im Anschluss wieder das Spritzen angesagt.

 

Quelle: Wikipedia - Diabetes_mellitus