14.08.2012 

Das kleine Gedicht von Mieze - ein Auszug aus ihrer sprachlichen Literaturarbeit zum bestandenen Mäuseabitur 2011. 

 

Eine künstlerische Landmietze und ihre Ansicht des Zusammenlebens.

 

Ich heiße Miezi bitte sehr und hätte mir von meinem Frauchen mehr
Fantasie erwartet bei der Namensnennerei,
denn meiner ist nun nicht das gelbe von dem Ei.
Und als sei dies alles nicht genug, laufen mir täglich noch 2 Hunde vor den Bug.
MIMI ist die große von den Beiden, sie ist ruhig und friedlich, ich mag sie sehr gut leiden.
Doch die PIRA dieser Floh geht mir mächtig auf die Nuss,
sie hüpft und springt und rennt und so,
da hau ich ihr von oben auf den Kopf mit viel Genuss.
Die Beiden sind zu blöd zum Laufen, da musste Frauchen eine Leine kaufen.
Nun werden sie am Strick ohne jeden Charme und Chick täglich rein und raus geführt,
manchmal bin ich echt gerührt,
wie doof die Beiden wirklich sind, ich komm und gehe ganz geschwind,
wie und wann und wo ich will,
meistens in der Nacht wenn alles still und Frauchen tief und feste grunzt,
komme ich dann angeplumpst,
spring ihr fest mit aller Kraft auf die Wampe und ich hab es stets geschafft,
dass sie dann gerade wie ein Stock im Bette sitzt mit einem Schock.
Die Augen ganz weit aufgerissen, den Mund zum Schrei gespitzt,
doch kommt kein Ton von ihren Lippen, weil eine Maus ihr gegenüber sitzt.
Die hab ich Frauchen mitgebracht und mich dann halbwegs schlapp gelacht,
wie sie aus der Decke hetzt und die Hundemeute wetzt dieser Maus gleich hinterher,
rauf und runter, kreuz und quer, da ist was los, da steppt der Bär.
Nun bin ich müde und schlaf ein – bis bald, schaut doch mal wieder rein,
wenn ich euch noch mehr berichte, denn das war nur ein Teil meiner Geschichte!!MIAUUU!