Viel Liebe, gesunde und leichte Ernährung, genügend Bewegung, aber vor allem fürsorgliche Pflege erleichtern dem tierischen Mitbewohner die Seniorenzeit.

 

 

Genau wie wir haben auch Hunde und Katzen mit dem Zeichen der Zeit zu kämpfen. Das Schlafbedürfnis steigt, der Bewegungsdrang nimmt ab, der Gang wird steifer und der Darm träger. Sehfähigkeit, Gehör, Geruchsinn und geschmack lassen nach. In dieser Zeit sollte man sehr behutsam mit den Senioren umgehen und sich auf die Veränderungen einstellen. Was kann getan werden?

Ernährung

°Kalorien einsparen! Jedes Pfund zu viel bedeutet eine Belastung für die Gelenke und das Herz. Deshalb: Futtermengen reduzieren oder, besser noch, auf spezielles fettarmes Seniorenfutter umstellen. Dieses enthält alle wichtigen Nährstoffe, insbesondere hochwertiges Einweiß.
°Appetit anregen! Anderseits büßen schlechte Fresser schnell an Widerstandsfähigkeit ein. Besser mehrmals täglich kleine Potionen anbieten. Futter auf Körpertemperatur anwärmen, das Aroma entfaltet sich so besser und ist dadurch auch für die weniger feine Seniorennase riechbar. Gesunden, schlanken Katzen einige Tropfen Speiseöl aufs Futter geben. Fett verstärkt den Geschmack.
°Verdauung fördern! Klappt am besten mit dem richtigen Futter-Mix. der sollte leicht verdauliche Zutaten enthalten und Ballaststoffe, die einen trägen Darm in Schwung bringen. Zudem darauf achten, dass der Phosphorgehalt im Futter reduziert ist. Zu viel Phosphor belastet nämlich die ohnehin schler arbeitenden Nieren. Bei Hunden auf die Gabe von Knochen verzichten, diese werden nur schwer verdaut.
°Viel trinken! Das ist besonders wichtig, da im Alter die Entgiftungsorgane nicht mehr richtig funktionieren. Hier können Sie nachhelfen, indem Sie von Trocken - auf Nassfutter umsteigen. Zu wenig oder übermäßigen Durst trotzdem beim Tierarzt abklären lassen. Er stellt fest, ob es sich wirklich nur um eine Alterserscheinung oder vielleicht doch um eine ernsthafte Erkrankung handelt.